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	<title>THE HOTDOG MAGAZINE &#187; Gehirn</title>
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	<description>DEINE NEWS, DEINE MEINUNG, DEINE ARTIKEL!</description>
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		<title>iPS-Zellen sollen Parkinson-Bekämpfung erleichtern</title>
		<link>http://www.hotdog-magazine.com/2010/07/14/ips-zellen-sollen-parkinson-bekampfung-erleichtern/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Unbegrenzte Menge Nervenzellen aus Hautzellen  gewonnen
Oxford (pte/14.07.2010/10:00)  &#8211; In Großbritannien wird derzeit der Einsatz von Stammzellen geprüft,  die nicht aus Embryos gewonnen wurden. Diese induzierten pluripotenten  Stammzellen (iPS-Zellen) verfügen über die Fähigkeit, zu jeder Art von  Zelle zu werden. Wissenschaftler der University of Oxford http://www.ox.ac.uk untersuchen vor allem die Einsatzmöglichkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong></p>
<div id="attachment_2009" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><span><strong><a href="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/parkinson.jpg"><img class="size-full wp-image-2009" title="parkinson" src="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/parkinson.jpg" alt="Steigende Lebenserwartung bringt Zunahme der Parkinson-Erkrankungen (Foto: matchka/pixelio.de)" width="300" height="225" /></a></strong></span><p class="wp-caption-text">Steigende Lebenserwartung bringt Zunahme der Parkinson-Erkrankungen (Foto: matchka/pixelio.de)</p></div>
<p>Unbegrenzte Menge Nervenzellen aus Hautzellen  gewonnen</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><span>Oxford (pte/14.07.2010/10:00)  &#8211; In Großbritannien wird derzeit der Einsatz von Stammzellen geprüft,  die nicht aus Embryos gewonnen wurden. Diese induzierten pluripotenten  Stammzellen (iPS-Zellen) verfügen über die Fähigkeit, zu jeder Art von  Zelle zu werden. Wissenschaftler der University of Oxford <a href="http://www.ox.ac.uk/" target="_blank">http://www.ox.ac.uk</a> untersuchen vor allem die Einsatzmöglichkeiten bei Parkinson.</p>
<p>Mit Hilfe der iPS-Zellen sollen jene Gehirnneuronen geschaffen  werden, die im Verlauf der Krankheit absterben. Die Ergebnisse der  Untersuchungen werden auf der Jahrestagung des UK National Stem Cell  Network <a href="http://www.uknscn.org/" target="_blank">http://www.uknscn.org</a> der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p><strong>Keine ethischen Bedenken</strong></p>
<p>iPS-Zellen wurden erst 2007 entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt  argumentierten Experten, dass diese Zellen über viele Vorteile  embryonaler Stammzellen verfügen, auf sie aber keinerlei ethische  Bedenken zutreffen. Nun scheinen diese Zellen die in sie gesetzten  Hoffnungen zu erfüllen.</p>
<p>Die aktuelle Studie ist eine der weltweit ersten, die diese Zellen  im Rahmen einer klinischen Studie zur Erforschung einer der großen  Krankheit einsetzt. Das Wissen um Parkinson ist noch immer  vergleichsweise gering. Die Wissenschaftler werden Hautzellen von 1.000  Patienten in einem frühen Stadium der Krankheit entnehmen und sie in  ebenfalls erkrankte Nervenzellen umwandeln.</p>
<p><strong>Testen neuer Medikamente</strong></p>
<p>Damit sollen neue Erkenntnisse über die Krankheit gewonnen werden.  Dieses Verfahren erscheint sinnvoll, da es schwierig ist, entsprechende  Gehirnproben zu gewinnen. Die iPS-Zellen ermöglichen es den  Wissenschaftlern, eine uneingeschränkt große Zahl von Nervenzellen zu  schaffen und sie in ihren Experimenten und für das Testen neuer  Medikamente einzusetzen.</p>
<p>Parkinson ist in Großbritannien die zweithäufigste neurodegenerative  Erkrankung. Mit einer Zunahme der Erkrankungen sei mit der steigenden  Lebenserwartung zu rechnen, so der leitende Wissenschaftler Richard  Wade-Martins. Derzeit leiden in Großbritannien laut BBC bereits 120.000  Menschen an Parkinson.</p>
<p><a href="http://pressetext.at/" target="_blank"><img src="http://img.pte.at/logos/00002-01746.gif" border="0" alt="" align="right" /></a><br />
Aussender: <a href="http://pressetext.at/" target="_blank">pressetext.austria</a><br />
Redakteur:                        Michaela Monschein </span></span></p>
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		<title>Großer Kopf schützt gegen Demenz</title>
		<link>http://www.hotdog-magazine.com/2010/07/13/groser-kopf-schutzt-gegen-demenz/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 09:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gehirn hat mehr Reserven zur Bekämpfung der Krankheit 

München (pte/13.07.2010/10:00)  &#8211; Ein großer Kopf könnte gegen die schlimmsten durch eine Demenz  angerichteten Schäden schützen. Wissenschaftler der  Ludwig-Maximilians-Universität München http://www.uni-muenchen.de haben nachgewiesen, dass Alzheimer-Patienten mit dem größten Kranium  über ein besseres Gedächtnis und eine bessere Denkfähigkeit verfügten  als Patienten mit kleineren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Gehirn hat mehr Reserven zur Bekämpfung der Krankheit </strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><span></p>
<div id="attachment_1998" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a href="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/demenz.jpg"><img class="size-full wp-image-1998" title="demenz" src="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/demenz.jpg" alt="Ein großer Schädel schützt im Alter vor Demenz (Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de)" width="280" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Ein großer Schädel schützt im Alter vor Demenz (Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de)</p></div>
<p>München (pte/13.07.2010/10:00)  &#8211; Ein großer Kopf könnte gegen die schlimmsten durch eine Demenz  angerichteten Schäden schützen. Wissenschaftler der  Ludwig-Maximilians-Universität München <a href="http://www.uni-muenchen.de/" target="_blank">http://www.uni-muenchen.de</a> haben nachgewiesen, dass Alzheimer-Patienten mit dem größten Kranium  über ein besseres Gedächtnis und eine bessere Denkfähigkeit verfügten  als Patienten mit kleineren Schädeln.</p>
<p><strong>Mehr Gehirnzellen</strong></p>
<p>Das Team um Robert Perneczky geht davon aus, dass ein größerer  Schädel über mehr Gehirnreserven verfügt, um gegen die Schädigungen  durch das Absterben der Gehirnzellen anzukämpfen. Die auf den Daten von  270 Patienten beruhenden Studienergebnisse wurden in Neurology <a href="http://www.neurology.org/" target="_blank">http://www.neurology.org</a> veröffentlicht.</p>
<p>Die Patienten wurden über Forschungsregister oder Spezialkliniken in  Amerika, Kanada, Deutschland und Griechenland zur Teilnahme eingeladen.  Tests zu Gedächtnis und Kognition und ein Brain-Scan dienten der  Feststellung des Ausmaßes der Erkrankung. Zusätzlich wurde auch die  Größe des Kopfes vermessen.</p>
<p><strong>Gehirngröße genetisch bestimmt</strong></p>
<p>Ein größerer Kopf stand mit einem besseren Abschneiden bei den Tests  in Zusammenhang. Diese Verbindung blieb auch bestehen, wenn beide  Patienten gleich schwer erkrankt waren. Stellte man jedem Prozent  absterbender Hirnzellen einen zusätzlichen Zentimeter an Kopfgröße  gegenüber, schnitten die Patienten durchschnittlich um sechs Prozent  besser ab. Die Gehirngröße ist großteils genetisch bestimmt.</p>
<p>Die Wissenschaftler gehen laut BBC trotzdem davon aus, dass der  Lebensstil einen Einfluss haben kann. Eine schlechte Ernährung oder  Krankheit zu Beginn des Lebens kann das Wachstum behindern. Die ersten  Jahre der Entwicklung des Gehirns sind entscheidend. Bis zum sechsten  Lebensjahr hat das Gehirn bereits 93 Prozent seiner endgültigen Größe  erreicht.</p>
<p><a href="http://pressetext.at/" target="_blank"><img src="http://img.pte.at/logos/00002-01746.gif" border="0" alt="" align="right" /></a><br />
Aussender: <a href="http://pressetext.at/" target="_blank">pressetext.austria</a><br />
Redakteur:                        Michaela Monschein </span></span></p>
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		<title>EKG-Messung durch Kleidung wird möglich</title>
		<link>http://www.hotdog-magazine.com/2010/07/06/ekg-messung-durch-kleidung-wird-moglich/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kontaktloses Sensorsystem auch für Gedankensteuerung  interessant

Cambridge/San  Diego (pte/06.07.2010/11:35) &#8211; Techniker an der University of California in  San Diego http://www.be.ucsd.edu haben einen kapazitiven Sensor entwickelt, mit dem EKG-Messungen ohne  Gel und direkten Hautkontakt, dafür aber auch durch Kleidung möglich  sind. Außerdem werden die Messdaten drahtlos an Computer übertragen.  Davon versprechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Kontaktloses Sensorsystem auch für Gedankensteuerung  interessant</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><span></p>
<div id="attachment_1951" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/ekg_messung.jpg"><img class="size-full wp-image-1951" title="ekg_messung" src="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/ekg_messung.jpg" alt="Ein münzgroßer Sensor für kontaktlose EKGs (Foto: ucsd.edu)" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Ein münzgroßer Sensor für kontaktlose EKGs (Foto: ucsd.edu)</p></div>
<p>Cambridge/San  Diego (pte/06.07.2010/11:35) &#8211; Techniker an der University of California in  San Diego <a href="http://www.be.ucsd.edu/" target="_blank">http://www.be.ucsd.edu</a> haben einen kapazitiven Sensor entwickelt, mit dem EKG-Messungen ohne  Gel und direkten Hautkontakt, dafür aber auch durch Kleidung möglich  sind. Außerdem werden die Messdaten drahtlos an Computer übertragen.  Davon versprechen sich die Forscher bessere Gesundheits-Monitoring im  Eigenheim.</p>
<p>Ebenfalls in Arbeit sind Sensoren, mit denen  Gehirnströme kontaktlos gemessen werden. Damit will das Team ebenso  einfache EEG-Messungen ermöglichen. Außerdem hätte diese Entwicklung  Anwendungspotenzial für den Bereich der Gedankensteuerung  (Brain-Computer-Interface, BCI) unter anderem bei Games.</p>
<p><strong>Gedankensteuerungs-Potenzial</strong></p>
<p>Das  EEG-Ziel der Forscher ist ambitioniert. &#8220;Wir wollen einen sehr  empfindlichen Sensor schaffen, der Signale zuverlässig durch die  Kopfbehaarung empfangen kann. Schmutzige Gele, Abschürfungen oder große  Vorbereitung sind dabei nicht erforderlich. Eine Lösung also, die  einfach und schnell zu nutzen ist&#8221;, meint der Elektrotechnik-Doktorand  Mike Chi gegenüber Technology Review.</p>
<p>Das Anwendungspotenzial  eins solchen Systems ist groß, insbesondere, wenn es auch längere Zeit  problemlos genutzt werden kann. Beispielsweise könnten die Sensoren  Patienten mit Rückenmarksverletzungen die Kommunikation mit ihrer Umwelt  erleichtern. Denkbar ist auch ein Einsatz im Bereich Computer- und  Videospiele. Dort orten Experten großes Marktpotenzial für die erste  praktikable BCI-Lösung (pressetext berichtete: <a href="http://www.pressetext.com/news/090612012/" target="_blank">http://www.pressetext.com/news/090612012/</a>).</p>
<p><strong>Gesundheitsmonitoring</strong></p>
<p>Zunächst  zielen die Forscher mit ihrem drahtlosen EKG-Sensor freilich auf den  Bereich Medizin ab. &#8220;Ein großes Ziel des Projekts ist, die  Sensor-Technologie aus den Spitälern in das Eigenheim zu bringen, ohne  die Mobilität des Patienten einzuschränken&#8221;, erklärt der  Biotechnik-Professor Gert Cauwenberghs. Dafür ist der Verzicht auf  Gel-Kontaktmittel und andere Hilfsmittel sehr wichtig.</p>
<p>Der Ansatz  kapazitiver Sensoren, die auch über kurze Distanzen und somit durch  Kleidung funktionieren, ist zwar nicht neu. &#8220;Unser Zugang macht das  zuverlässig und preisgünstig, sodass ein Schaltkreis entsteht, der  wirklich für die Massenfertigung geeignet ist&#8221;, betont Chi. Dazu setzt  das Team darauf, die vom Sensor gemessenen Körpersignale zu verstärken  und gleichzeitig elektrisches Umgebungsrauschen zu unterdrücken. Für das  eigentliche Messsystem werden dabei mehrere der münzgroßen  Einzelsensoren zusammengeschaltet.</p>
<p><a href="http://pressetext.at/" target="_blank"><img src="http://img.pte.at/logos/00002-01746.gif" border="0" alt="" align="right" /></a><br />
Aussender: <a href="http://pressetext.at/" target="_blank">pressetext.austria</a><br />
Redakteur:                        Thomas Pichler </span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Chorea Huntington ist eine Familienkrankheit</title>
		<link>http://www.hotdog-magazine.com/2010/06/21/chorea-huntington-ist-eine-familienkrankheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 07:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neurologe: &#8220;Leben auch mit tödlicher Krankheit wertvoll&#8221;

Wien (pte/21.06.2010/06:15) &#8211; Das Wissen um die Nervenkrankheit Chorea Huntington steigt bei Patienten und Angehörigen, was den Umgang mit dem Leiden wesentlich erleichtert. Das betont Raphael M. Bonelli, Vizepräsident der österreichischen Huntington Hilfe http://www.huntington.at , die am 26. Juni an der Sigmund Freud Universität Wien ihren fünften Jahreskongress organisiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Neurologe: &#8220;Leben auch mit tödlicher Krankheit wertvoll&#8221;</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><span></p>
<div id="attachment_1821" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/chorea_huntigton.jpg"><img class="size-full wp-image-1821" title="chorea_huntigton" src="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/chorea_huntigton.jpg" alt="Rückhalt durch Angehörige hilft besonders in schweren Situationen (Foto: pixelio.de/Arnold)" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Rückhalt durch Angehörige hilft besonders in schweren Situationen (Foto: pixelio.de/Arnold)</p></div>
<p>Wien (pte/21.06.2010/06:15) &#8211; Das Wissen um die Nervenkrankheit Chorea Huntington steigt bei Patienten und Angehörigen, was den Umgang mit dem Leiden wesentlich erleichtert. Das betont Raphael M. Bonelli, Vizepräsident der österreichischen Huntington Hilfe <a href="http://www.huntington.at/" target="_blank">http://www.huntington.at</a> , die am 26. Juni an der Sigmund Freud Universität Wien ihren fünften Jahreskongress organisiert. Chorea Huntington ist ein seltenes Leiden, bei der Nervenzellen bestimmter Gehirnregionen aufgrund eines vererbten Gens zerstört werden. &#8220;In Österreich gibt es rund 400 Patienten, jedoch nur sehr wenige spezialisierte Zentren oder Ärzte&#8221;, so der Wiener Neurologe, Psychiater und Psychotherapeut im pressetext-Interview.</p>
<p><strong>Netzwerk treibt Forschung voran</strong></p>
<p>Die Huntington-Krankheit (früher auch &#8220;Veitstanz&#8221; genannt) ist unheilbar, wenn auch einzelne Mittel Symptome lindern können. So wurde etwa am Freitag der Vorwoche mit „Tetmodis“ der erste Dopaminmodulator mit der Substanz Tetrabenazin zugelassen. Von Sensationsmeldungen, dass man die Krankheit im Tierversuch verzögern oder aufhalten konnte, blieb aber nur bitterer Nachgeschmack, so Bonelli. &#8220;Bis jetzt zeigte sich stets, dass die verzögernde Wirkung beim Menschen nicht stattfindet.&#8221; Immerhin wurde in den vergangenen fünf Jahren ein europaweites Netzwerk mit 6.000 Patienten geknüpft, dessen österreichische Zentren Bonelli koordiniert. &#8220;Das erleichtert Studien zur Wirksamkeit beim Menschen wesentlich.&#8221;</p>
<p>Die stets mit dem Tod endende Erkrankung bricht im Schnitt mit 40 Jahren aus, wobei der Verlauf bei Kindern nur wenige Jahre, bei fortgeschrittenem Alter bis zu zwei Jahrzehnte oder mehr dauert. Ihr Fortschreiten ist langsam, aber ständig. Es beginnt mit Störungen der Bewegung, wobei die Kontrolle der Extremitäten immer mehr entgleitet. &#8220;Außenstehende interpretieren das anfängliche Torkeln oft als Betrunkenheit. Später kommt es zu Sprech- und Schluckstörungen bis hin zu früher Demenz. Daneben verändert die Krankheit auch die Psyche eines Menschen und macht viele reizbar, enthemmt oder depressiv&#8221;, erklärt Bonelli.</p>
<p><strong>Einsamkeit als Gefahr</strong></p>
<p>Was die falsche Einschätzung durch Unwissen bedeutet, zeigt der Fall eines Patienten, der mit einer Spielzeugpistole eine Bank überfiel. Erst nach einem Jahr Gefängnis erkannte man, dass er an Chorea Huntington litt, und er kam frei. Weitaus häufiger vereinsamen Patienten jedoch, da das Umfeld ihren Wesenswandel nicht nachvollziehen kann. &#8220;Freunde von Erkrankten sind oft überfordert von der plötzlichen Aggressivität und wenden sich ab. Das erhöht die Isolation und Depressionsgefahr.&#8221;</p>
<p>Besonders günstig sei hingegen ein starker sozialer Rückhalt, betont Bonelli. &#8220;Oft begleiten auch Eltern, Kinder oder Geschwister den Patienten bei der neurologischen oder psychiatrischen Betreuung. Zunehmend gilt das Leiden als Familienunglück und frühere Tabus sind ausgeräumt, da die Betroffenen mehr über die Krankheit wissen. Dieser Zusammenhalt stärkt und beglückt, ganz nach der Regel &#8216;Geteiltes Leid ist halbes Leid&#8217;.&#8221; Eine wichtige Unterstützungsarbeit leisten hier auch Selbsthilfegruppen.</p>
<p><strong>Gentest zeigt späteres Schicksal</strong></p>
<p>Ein Familienthema ist Chorea Huntington auch deshalb, da sie eine Erbkrankheit ist. Jedes Kind eines Huntington-Gen-Trägers hat ein 50-prozentiges Risiko, das defekte Gen selbst zu besitzen, was automatisch eine spätere Erkrankung bedeutet. Menschen dieser Risikogruppe können ab dem 18. Lebensjahr einen Gentest durchführen, der Klarheit schafft ob das kranke Gen geerbt wurde oder nicht. &#8220;Die Entscheidung, ob der Test durchgeführt wird, liegt beim Einzelnen. Manche sagen, sie wollen sehenden Auges ihr Leben gestalten, andere vermeiden derart schlechte Nachrichten über das eigene Leben lieber.&#8221;</p>
<p>Leicht fällt dieser Gentest niemandem. &#8220;Besonders rund um das Testdatum ist die Suizidrate besonders hoch. Ein enger Kontakt mit einem Psychiater ist in dieser Zeit zu raten, da ein positives Ergebnis meist ein arger Schock ist&#8221;, erklärt der Spezialist. Im Laufe der Zeit gehe diese Gefahr zurück. &#8220;Die Genträger gewöhnen sich scheinbar allmählich an den Gedanken der Krankheit und stellen sich darauf ein. Das gelingt am ehesten durch eine stärkere transzendentale Ausrichtung des Lebens. Denn je mehr man am Zeitgeist hängt, desto unglücklicher macht es, wenn man Idealen wie Schönheit und Effizienz später nicht mehr entsprechen kann.&#8221;</p>
<p><strong>Leben des Patienten ist wertvoll</strong></p>
<p>Im NS-Regime wurden Menschen mit Chorea Huntington anfangs zwangssterilisert, später als &#8220;lebensunwertes Leben&#8221; euthanasiert. Heute dürfe es keine Bevormundung geben, betont der Mediziner. &#8220;Auch heute leben Genträger 30, 40 oder manchmal 70 Jahre ohne Krankheit, und ihr Leben kann auch als Kranke sehr lebenswert sein. Grund für Abtreibung oder Euthanasie sehe ich absolut keinen.&#8221; In der Praxis zeige sich, dass ein regelmäßiger Lebensrhythmus ohne Raubbau am Körper und geordnete Beziehungen ohne verzweifelte Abbrüche hilfreich sind. Diese Faktoren könnten laut Bonelli vielleicht sogar dazu beitragen, dass die Krankheit später ausbricht. Studien dazu gibt es allerdings noch nicht, räumt der Experte ein.</p>
<p><a href="http://pressetext.at/" target="_blank"><img src="http://img.pte.at/logos/00002-01746.gif" border="0" alt="" align="right" /></a><br />
Aussender: <a href="http://pressetext.at/" target="_blank">pressetext.austria</a><br />
Redakteur:                        Johannes Pernsteiner </span></span></p>
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		<title>Gehirn kontrolliert Cholesterinmenge im Blut</title>
		<link>http://www.hotdog-magazine.com/2010/06/07/gehirn-kontrolliert-cholesterinmenge-im-blut/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hungerhormon Ghrelin spielt entscheidende Rolle 

Ohio (pte/07.06.2010/10:00) &#8211; Zuviel Cholesterin führt zu gefährlichen  fettigen Ablagerungen in den Arterien. Die Menge Cholesterin, die im  Blutkreislauf zirkuliert, wird teilweise vom Gehirn reguliert. Zu diesem  Ergebnis ist eine Studie der University of Cincinnati http://www.uc.edu mit  Mäusen gekommen.
Diese Forschungsergebnisse widersprechen der verbreiteten Annahme,  dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Hungerhormon Ghrelin spielt entscheidende Rolle </strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><span></p>
<div id="attachment_1775" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/cholesterinspiegel.jpg"><img class="size-full wp-image-1775" title="cholesterinspiegel" src="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/cholesterinspiegel.jpg" alt="Nicht Nahrung steuert den Cholesterinspiegel, sondern das Gehirn (Foto: Aboutpixel.de/Birgit Kump)" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht Nahrung steuert den Cholesterinspiegel, sondern das Gehirn (Foto: Aboutpixel.de/Birgit Kump)</p></div>
<p>Ohio (pte/07.06.2010/10:00) &#8211; Zuviel Cholesterin führt zu gefährlichen  fettigen Ablagerungen in den Arterien. Die Menge Cholesterin, die im  Blutkreislauf zirkuliert, wird teilweise vom Gehirn reguliert. Zu diesem  Ergebnis ist eine Studie der University of Cincinnati <a href="http://www.uc.edu/" target="_blank">http://www.uc.edu</a> mit  Mäusen gekommen.</p>
<p>Diese Forschungsergebnisse widersprechen der verbreiteten Annahme,  dass die Werte nur durch das kontrolliert werden, was wir essen und  durch die Cholesterin-Produktion in der Leber. Es zeigte sich, dass ein  Hungerhormon im Gehirn im Körper als &#8220;Fernsteuerung&#8221; für das Cholesterin  fungiert. Details der Studie wurden in Nature Neuroscience <a href="http://www.nature.com/neuro" target="_blank">http://www.nature.com/neuro</a> veröffentlicht.</p>
<p><strong>Hungerhormon erhöht Cholesterinspiegel</strong></p>
<p>Zuviel Cholesterin führt zu verhärteten Arterien und erhöht das  Risiko eines Herzanfalles. Das Team um Matthias Tschöp fand heraus, dass  erhöhte Werte des Hungerhormons Ghrelin bei Mäusen dazu führten, dass  sich auch höhere Mengen Cholesterin im Blut befanden. Die Werte im Blut  steigen, da Signale des Gehirns die Leber dazu veranlassen, weniger  Cholesterin zu speichern.</p>
<p>Es ist bekannt, dass Ghrelin einen Rezeptor im Gehirn blockiert, der  eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Nahrungsaufnahme und  der Nutzung der Energie spielt. Bei einem zusätzlichen Experiment,  zeigte sich, dass die Blockierung dieses Rezeptors bei den  Versuchstieren auch zu erhöhten Cholesterinwerten führte.</p>
<p><strong>Bisherige These in Frage gestellt</strong></p>
<p>Die Wissenschaftler argumentieren, dass diese Forschungsergebnisse  selbstverständlich beim Menschen bestätigt werden müssen, sie eröffneten  jedoch potenziell eine neue Möglichkeit zur Behandlung von hohen  Cholesterinwerten.</p>
<p>Tschöp erklärte, dass man lange davon ausgegangen sei, dass das  Cholesterin ausschließlich durch die Nahrungsaufnahme oder die Synthese  und Sekretion in der Leber reguliert wird. Die aktuelle Studie weise  erstmals nach, dass das Cholesterin sich unter der direkten  &#8220;Fernsteuerung&#8221; durch spezifische Vorgänge im zentralen Nervensystem  befinde.</p>
<p><a href="http://pressetext.at/" target="_blank"><img src="http://img.pte.at/logos/00002-01746.gif" border="0" alt="" align="right" /></a><br />
Aussender: <a href="http://pressetext.at/" target="_blank">pressetext.austria</a><br />
Redakteur:                        Michaela Monschein </span></span></p>
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		<title>Handys sollen Krebswarnung bekommen</title>
		<link>http://www.hotdog-magazine.com/2009/12/22/handys-sollen-krebswarnung-bekommen/</link>
		<comments>http://www.hotdog-magazine.com/2009/12/22/handys-sollen-krebswarnung-bekommen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 10:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
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		<category><![CDATA[strahlung]]></category>
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		<description><![CDATA[Industrie wehrt sich gegen Gesetzgeber

Washington DC (pte/22.12.2009/06:00) &#8211; Ein lokaler Gesetzgeber im US-Bundesstaat Maine will auf Handys in Zukunft einen Warnhinweis auf ein erhöhtes Hirnkrebsrisiko haben. Obwohl es bisher keine übereinstimmende wissenschaftliche Meinung zu diesem Thema gibt, könnte das Projekt bereits Anfang 2010 durchgezogen werden.
Ähnliche Bestrebungen gibt es auch in San Francisco, berichtet das Online-Portal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Industrie wehrt sich gegen Gesetzgeber</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><span></p>
<div id="attachment_1642" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/krebswarnung.jpg"><img class="size-full wp-image-1642" title="krebswarnung" src="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/krebswarnung.jpg" alt="Gesundheitswarnungen am Handy (Foto: Christoph Droste/pixelio.de)" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Gesundheitswarnungen am Handy (Foto: Christoph Droste/pixelio.de)</p></div>
<p>Washington DC (pte/22.12.2009/06:00) &#8211; Ein lokaler Gesetzgeber im US-Bundesstaat Maine will auf Handys in Zukunft einen Warnhinweis auf ein erhöhtes Hirnkrebsrisiko haben. Obwohl es bisher keine übereinstimmende wissenschaftliche Meinung zu diesem Thema gibt, könnte das Projekt bereits Anfang 2010 durchgezogen werden.</p>
<p>Ähnliche Bestrebungen gibt es auch in San Francisco, berichtet das Online-Portal Huffington Post <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank">http://www.huffingtonpost.com</a> . Einwände gibt es bereits seitens der CTIA-The Wireless Association <a href="http://www.ctia.org./" target="_blank">http://www.ctia.org.</a> &#8220;Forscher in renommierten Wissenschaftsmagazinen sind zum Schluss gekommen, dass es keinen Beweis für ein Gesundheitsrisiko gibt&#8221;, so John Walls von CTIA.</p>
<p><strong>Warnhinweise für Erwachsene, Kinder und Schwangere</strong></p>
<p>In Maine geht die Idee von Andrea Boland vom House of Representatives aus, die sich auf zahlreiche nicht näher definierte wissenschaftliche Studien bezieht. &#8220;Sie selbst besitzt zwar auch ein Mobiltelefon, benutzt allerdings einen Lautsprecher, um damit zu verhindern, dass das Gerät direkt an ihrem Kopf liegt. Zudem schaltet sie das Handy nur ein, wenn sie einen Anruf erhält&#8221;, berichtet das Newsportal.</p>
<p>Nach dem Gesetzesantrag muss dann jedes Handy einen Warnhinweis tragen, auf dem steht, dass es &#8220;das Risiko eines Gehirnkrebses durch elektromagnetische Strahlen gibt&#8221;. Die Warnung rät auch dazu, dass Benutzer, speziell Kinder und Schwangere Mobiltelefone von ihrem Körper fernhalten sollen.</p>
<p><strong>Einwände von der Kommunikationskommission</strong></p>
<p>Die Federal Communications Commission, die behauptet, dass alle in den USA verkauften Mobiltelefone sicher sind, hat Richtwerte für die spezielle Absorptionsrate für Radiofrequenzenergie gesetzt. Das macht aber nicht nötig, dass Handsethersteller die Strahlungswerte enthüllen.</p>
<p>Der Vorschlag von San Francisco geht soweit, dass diese Absorptionsraten bei den Handys im Display mindestens so groß ausgezeichnet werden wie der Preis. Obwohl es keinerlei übereinstimmende Ergebnisse über Gesundheitsrisiken bei Handys gibt, argumentiert Boland damit, dass die rund 950.000 Handybesitzer unter den 1,3 Mio. Einwohnern des Bundsstaats kaum über diese Risiken Bescheid wissen.</p>
<p><a href="http://pressetext.de/" target="_blank"><img src="http://img.pte.at/logos/00002-02653.gif" border="0" alt="" align="right" /></a><br />
Aussender: <a href="http://pressetext.de/" target="_blank">pressetext.deutschland</a><br />
Redakteur:                        Wolfgang Weitlaner </span></span></p>
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		<title>Großzügigkeit für gutherzige Menschen normal</title>
		<link>http://www.hotdog-magazine.com/2009/12/22/groszugigkeit-fur-gutherzige-menschen-normal/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 10:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mandelkern reagiert bei prosozialen Personen automatisch

Tokio (pte/22.12.2009/10:00) &#8211; Vor Weihnachten in eine großzügige Stimmung zu kommen, fällt Menschen nicht immer leicht. Anders als bisher angenommen, scheinen großzügige Menschen jedoch nicht einfach nur das Bedürfnis zu unterdrücken, den anderen über den Tisch ziehen zu wollen. Masahiko Haruno von der Tamagawa University http://www.tamagawa.jp/en hat jetzt nachgewiesen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Mandelkern reagiert bei prosozialen Personen automatisch</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><span></p>
<div id="attachment_1639" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/grosszügikeit.jpg"><img class="size-full wp-image-1639" title="grosszügikeit" src="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/grosszügikeit.jpg" alt="Großzügigkeit geschieht automatisch (Foto: aboutpixel.com/Ronald Leine)" width="300" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Großzügigkeit geschieht automatisch (Foto: aboutpixel.com/Ronald Leine)</p></div>
<p>Tokio (pte/22.12.2009/10:00) &#8211; Vor Weihnachten in eine großzügige Stimmung zu kommen, fällt Menschen nicht immer leicht. Anders als bisher angenommen, scheinen großzügige Menschen jedoch nicht einfach nur das Bedürfnis zu unterdrücken, den anderen über den Tisch ziehen zu wollen. Masahiko Haruno von der Tamagawa University <a href="http://www.tamagawa.jp/en" target="_blank">http://www.tamagawa.jp/en</a> hat jetzt nachgewiesen, dass Großzügigkeit oder das Bedürfnis nach Fairness automatisch sind und auf der Aktivierung eines Gehirnbereichs beruhen, der Intuition und Emotion kontrolliert. Details der Untersuchung wurden in Nature Neuroscience <a href="http://www.nature.com/neuro" target="_blank">http://www.nature.com/neuro</a> veröffentlicht.</p>
<p><strong>&#8220;Automatische&#8221; Aversion&#8221; gegen Ungerechtigkeit</strong></p>
<p>Neuropsychologen definieren &#8220;prosoziale&#8221; Menschen als jene, die es vorziehen zu teilen und zwar gerecht. Individualisten definieren sie als jene, die vor allem auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Eine Theorie geht davon aus, dass der Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen darin besteht, dass prosoziale Menschen ihre selbstsüchtigen Tendenzen mit Hilfe ihres präfrontalen Kortex aktiv unterdrücken. Haruno fragte sich jedoch, ob manche Menschen nicht eine &#8220;automatische&#8221; Aversion&#8221; gegen Ungerechtigkeit haben. Er scannte gemeinsam mit Christopher Frith vom University College London <a href="http://www.ucl.ac.uk/" target="_blank">http://www.ucl.ac.uk</a> die Gehirne von 25 prosozialen Menschen und 14 Individualisten. Die Festlegung in diese Gruppen wurde zuvor mit Hilfe eines Standard-Verhaltenstests vorgenommen.</p>
<p>Die Scans wurden durchgeführt, während die Teilnehmer ihre Vorliebe für eine Reihe von Geldverteilungen zwischen ihnen selbst und hypothetischen anderen festlegten. Wie erwartet, bevorzugte die prosoziale Gruppe eine gerechte Aufteilung und die Individualisten eine, bei der sie das meiste Geld bekamen. Weniger vorhersehbar war, dass die einzige Gehirnregion, deren Aktivität sich bei den beiden Gruppen unterschied, der Mandelkern war. Bei prosozialen Menschen erhöhte sich die Aktivität deutlich, wenn sie mit unfairen Geldverteilungen konfrontiert wurden. Je mehr ihnen die Verteilung widerstrebte, desto größer war laut Frith auch die Aktivität.</p>
<p>Der Mandelkern neigt laut dem Wissenschaftler dazu, automatisch zu reagieren, ohne einen Gedanken oder sogar auch ohne Bewusstsein. In Kombination mit der Tatsache, dass es keine unterschiedliche Aktivität im präfrontalen Kortex gab, liegt nahe, dass die Unterdrückungstheorie nicht ausgereift zu sein scheint. Um ihre Annahmen zu überprüfen, wiederholten die Wissenschaftler den Test. Die Teilnehmer wurden ersucht, eine Gedächtnisaufgabe in der gleichen Zeit zu lösen. Es zeigte sich, dass die Gehirne der prosozialen Menschen noch immer auf unfaire Verteilungen reagierten, selbst dann, wenn die Gehirnbereiche, die für abwägende Vorgänge zuständig sind, mit anderen Aufgaben beschäftigt waren. Damit liegt nahe, dass sie keine eigennützigen Bedürfnisse unterdrückten.</p>
<p><strong>Interaktionen während der Kindheit</strong></p>
<p>Carolyn Declerck, eine Neuroökonomin der Universiteit Antwerpen <a href="http://www.ua.ac.be/" target="_blank">http://www.ua.ac.be</a> , erklärte laut NewScientist, dass diese Ergebnisse mit ihren eigenen noch nicht veröffentlichten übereinstimmen. Prosoziale Menschen scheinen tatsächlich von einem automatischen Moralgefühl angetrieben zu sein. Alle bisherigen Tests und Scans hätten ergeben, dass diese Menschen wirklich instinktiv kooperieren. Haruno will in einem nächsten Schritt erforschen, wie es zu diesem Unterschied der Aktivität des Mandelkerns kommt. Teilweise sei er vermutlich genetisch, teilweise aber auch durch die Umwelt eines Menschen beeinflusst. Dabei spielten vor allem die Interaktionen während der Kindheit eine Rolle. Es sei denkbar, dass diese Aktivität gefördert werden könnte. Damit sollte eines Tages eine prosozialere Gesellschaft möglich werden.</p>
<p><a href="http://pressetext.at/" target="_blank"><img src="http://img.pte.at/logos/00002-01746.gif" border="0" alt="" align="right" /></a><br />
Aussender: <a href="http://pressetext.at/" target="_blank">pressetext.austria</a><br />
Redakteur:                        Michaela Monschein </span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alzheimer-Risiko bei hohen Leptin-Werten geringer</title>
		<link>http://www.hotdog-magazine.com/2009/12/16/alzheimer-risiko-bei-hohen-leptin-werten-geringer/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 09:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler hoffen auf neue Behandlungsmöglichkeiten

Boston (pte/16.12.2009/10:00) &#8211; Hohe Werte eines Hormons, das den Appetit kontrolliert, scheinen mit einem verringerten Alzheimer-Risiko in Zusammenhang zu stehen. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung des Boston University Medical Center http://www.bmc.org gekommen. Eine zwölf Jahre laufende Studie mit 200 Freiwilligen ergab, dass jene Teilnehmer mit den niedrigsten Leptin-Werten eher an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Wissenschaftler hoffen auf neue Behandlungsmöglichkeiten</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><span></p>
<div id="attachment_1530" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/alzheimer.jpg"><img class="size-full wp-image-1530" title="alzheimer" src="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/alzheimer.jpg" alt="Leptin steuert den Appetit (Foto: pixelio.de/Rolf Handke)" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Leptin steuert den Appetit (Foto: pixelio.de/Rolf Handke)</p></div>
<p>Boston (pte/16.12.2009/10:00) &#8211; Hohe Werte eines Hormons, das den Appetit kontrolliert, scheinen mit einem verringerten Alzheimer-Risiko in Zusammenhang zu stehen. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung des Boston University Medical Center <a href="http://www.bmc.org/" target="_blank">http://www.bmc.org</a> gekommen. Eine zwölf Jahre laufende Studie mit 200 Freiwilligen ergab, dass jene Teilnehmer mit den niedrigsten Leptin-Werten eher an Alzheimer erkrankten als jene mit den höchsten.</p>
<p>Die aktuelle Studie baut auf Untersuchungen auf, die niedrige Leptin-Werte mit den Plaquen in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten in Verbindung gebracht haben. Die Wissenschaftler hoffen, dass Leptin eines Tages als Marker und für die Behandlung der Krankheit eingesetzt werden kann, heißt es bei der BBC. Details der Untersuchung wurden im Fachmagazin JAMA <a href="http://jama.ama-assn.org/" target="_blank">http://jama.ama-assn.org</a> veröffentlicht.</p>
<p><strong>Hormon verringert Appetit</strong></p>
<p>Das Hormon Leptin wird von Fettzellen produziert und informiert den Körper, wenn er satt ist. So verringert es den Appetit. Leptin wurde lange als Möglichkeit zur Behandlung von Fettsucht angesehen. Es gibt jedoch immer mehr Hinweise, dass das Hormon auch positive Auswirkungen auf die Gehirnfunktion hat. Tests mit Mäusen zeigten, dass jene, die Leptin in hohen Dosierungen erhielten, ihren Weg durch ein Labyrinth viel leichter fanden. Die Tests wurden durchgeführt, um herauszufinden, warum fettsüchtige Diabetiker oft auch Probleme mit dem Langzeit-Gedächtnis haben.</p>
<p><strong>Neue Möglichkeiten für Behandlung und Prävention</strong></p>
<p>Für die aktuelle Studie wurden bei den 198 älteren Teilnehmern zwölf Jahre lang regelmäßig Gehirnscans durchgeführt. Ein Viertel jener mit den niedrigsten Leptin-Werten erkrankten an Alzheimer. Bei jenen mit den höchsten Werten waren es nur sechs Prozent. Werden diese Forschungsergebnisse bestätigt, könnten die Leptin-Werte bei älteren Menschen als Biomarker für eine gesunde Alterung des Gehirns dienen. Denkbar wäre auch, dass sich neue Möglichkeiten für Prävention und Behandlung ergeben.</p>
<p><a href="http://pressetext.at/" target="_blank"><img src="http://img.pte.at/logos/00002-01746.gif" border="0" alt="" align="right" /></a><br />
Aussender: <a href="http://pressetext.at/" target="_blank">pressetext.austria</a><br />
Redakteur:                        Michaela Monschein</span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Autismus: Schwierigkeiten mit der Selbsterkenntnis</title>
		<link>http://www.hotdog-magazine.com/2009/12/14/autismus-schwierigkeiten-mit-der-selbsterkenntnis/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 09:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unterschied beim Nachdenken über sich oder über andere fehlt

Cambridge (pte/14.12.2009/10:00) &#8211; Wissenschaftler der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk haben nachgewiesen, dass Selbsterkenntnis für Autisten ein großes Problem ist. Sehr präzise Scans der Gehirne von Betroffenen zeigten, dass sie weniger aktiv sind, wenn sie mit selbstreflektierenden Gedanken beschäftigt sind. Diese Forschungsergebnisse liefern neurologische Erklärungen dafür, warum Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Unterschied beim Nachdenken über sich oder über andere fehlt</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><span></p>
<div id="attachment_1480" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/autismus.jpg"><img class="size-full wp-image-1480" title="autismus" src="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/autismus.jpg" alt="Autisten haben Probleme mit der Selbstreflexion (Foto: aboutpixel.de/eyeofsamara)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Autisten haben Probleme mit der Selbstreflexion (Foto: aboutpixel.de/eyeofsamara)</p></div>
<p>Cambridge (pte/14.12.2009/10:00) &#8211; Wissenschaftler der University of Cambridge <a href="http://www.cam.ac.uk/" target="_blank">http://www.cam.ac.uk</a> haben nachgewiesen, dass Selbsterkenntnis für Autisten ein großes Problem ist. Sehr präzise Scans der Gehirne von Betroffenen zeigten, dass sie weniger aktiv sind, wenn sie mit selbstreflektierenden Gedanken beschäftigt sind. Diese Forschungsergebnisse liefern neurologische Erklärungen dafür, warum Menschen mit Autismus in sozialen Situationen Schwierigkeiten haben. Details der Untersuchung wurden in dem Fachmagazin Brain <a href="http://brain.oxfordjournals.org/" target="_blank">http://brain.oxfordjournals.org</a> veröffentlicht.</p>
<p>Autismus wurde lange als Krankheit angesehen, die mit extremem Egozentrismus in Zusammenhang steht. Jetzt ist nachgewiesen, dass Betroffene Schwierigkeiten damit haben, über sich nachzudenken und daraus Erkenntnisse abzuleiten, berichtet die BBC. Das Forscherteam um Michael Lombardo nutzte funktionelle Magnet-Resonanz-Tomographie-Scans, um die Gehirnaktivität bei 66 Freiwilligen zu messen. Bei der Hälfte der Teilnehmer war eine Störung des autistischen Formenkreises festgestellt worden.</p>
<p><strong>Unterschiede in der Gehirnaktivität</strong></p>
<p>Die Teilnehmer wurden ersucht, entweder ihre eigenen Gedanken, Meinungen, Vorlieben oder körperliche Charakteristiken zu beurteilen oder die eines anderen Menschen. Als Beispiel für einen anderen Menschen wurde die Queen herangezogen. Die Gehirne wurden bei der Beantwortung dieser Fragen gescannt. So wurden Unterschiede in der Gehirnaktivität bei Autisten und Nicht-Autisten sichtbar. Die Wissenschaftler interessierten sich vor allem für einen Bereich des Gehirns: das mittlere untere Stirnhirn (VMPFC). Es ist dann aktiv, wenn Menschen über sich selbst nachdenken.</p>
<p>Es zeigte sich, dass dieser Bereich des Gehirns bei typischen Freiwilligen aktiver war, wenn ihnen Fragen über sie selbst und nicht über die Queen gestellt wurden. Bei autistischen Menschen kam es zu einer gleichmäßigen Reaktion. Es machte keinen Unterschied, ob sie über sich oder die Queen nachdachten. Für Lombardo ist damit nachgewiesen, dass das autistische Gehirn Schwierigkeiten damit hat, Informationen über das Selbst zu verarbeiten. Soziale Interaktionen mit anderen Menschen erforderten, das Verhältnis zwischen einem selbst und dem anderen im Auge zu behalten, so der Forscher. &#8220;In manchen sozialen Situationen ist es wichtig festzustellen &#8216;Wir sind uns ähnlich&#8217;, in denen kann es wichtig sein zu erkennen &#8216;Ich bin anders als du&#8217;.&#8221;</p>
<p><a href="http://pressetext.at/" target="_blank"><img src="http://img.pte.at/logos/00002-01746.gif" border="0" alt="" align="right" /></a><br />
Aussender: <a href="http://pressetext.at/" target="_blank">pressetext.austria</a><br />
Redakteur:                        Michaela Monschein </span></span></p>
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		<item>
		<title>Direkter Blickkontakt verändert die Emotion</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 08:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grad der Involvierung entscheidet über Reaktion des Gehirns

Köln (pte/14.12.2009/06:15) &#8211; Es macht einen deutlichen Unterschied, ob man von einer Person direkt angesehen wird oder ob diese einen Dritten anblickt. Dass diese aus der intuitiven Alltagswahrnehmung bekannte Tatsache auch im Gehirn feststellbar ist, hat Leonhard Schilbach vom Universitätsklinikum Köln http://www.medizin.uni-koeln.de gezeigt. Seine Forschung wurde mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Grad der Involvierung entscheidet über Reaktion des Gehirns</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><span></p>
<div id="attachment_1459" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/blickkontakt.jpg"><img class="size-full wp-image-1459" title="blickkontakt" src="http://www.hotdog-magazine.com/wp-content/blickkontakt.jpg" alt="Wohin der Blick des Gegenübers geht, hat großen Einfluss auf das Denken Foto: pixelio.de/Schemmi)" width="300" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Wohin der Blick des Gegenübers geht, hat großen Einfluss auf das Denken Foto: pixelio.de/Schemmi)</p></div>
<p>Köln (pte/14.12.2009/06:15) &#8211; Es macht einen deutlichen Unterschied, ob man von einer Person direkt angesehen wird oder ob diese einen Dritten anblickt. Dass diese aus der intuitiven Alltagswahrnehmung bekannte Tatsache auch im Gehirn feststellbar ist, hat Leonhard Schilbach vom Universitätsklinikum Köln <a href="http://www.medizin.uni-koeln.de/" target="_blank">http://www.medizin.uni-koeln.de</a> gezeigt. Seine Forschung wurde mit dem Promotionspreis der Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) <a href="http://www.dgppn.de/" target="_blank">http://www.dgppn.de</a> auf deren Jahrestagung in Berlin ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Autisten sehen sich stets als Dritte</strong></p>
<p>Schilbach unterscheidet bei sozialen Begegnungen zwischen zwei Grundformen. &#8220;Da ist erstens der Blick aus der Beobachterperspektive auf die Begegnung anderer, an der man selbst nicht teilnimmt. Bei der ,Zweiten-Person-Perspektive&#8217; ist man hingegen direkt involviert und erfährt soziale Interaktion als Teilnehmer&#8221;, erklärt Schilbach gegenüber pressetext. Menschen mit bestimmten Krankheiten wie etwa Autismus gelingt es trotz oft sogar überdurchschnittlicher Intelligenz kaum, jemals in die Zweite-Person-Perspektive zu gelangen. &#8220;Sie nehmen ein Gesicht nicht ganzheitlich als Spiegel der Psyche des anderen, sondern interessieren sich eher für Details, so wie etwa ein Augenarzt nur das Auge sieht.&#8221;</p>
<p>Der Kölner Mediziner überprüfte, inwiefern diese beiden Perspektiven neurobiologisch unterschiedlich verarbeitet werden. In mehreren Experimenten zeigte er dazu seinen Versuchspersonen kurze Videos, die virtuelle, menschenähnliche Charaktere mit sich verändernden Gesichtsausdrücken zeigten. Diese sahen dem Betrachter manchmal direkt in die Augen, manchmal in Richtung einer anderen Person. Gleichzeitig beobachtete man die Gesichtsmuskeln, die Augenbewegungen der Probanden oder auch deren Gehirndurchblutung per funktioneller Magnetresonanztomographie.</p>
<p><strong>Nur direkter Blick berührt</strong></p>
<p>Sah die virtuelle Figur dem Betrachter in die Augen, aktivierte dies mit der Inselrinde, der Amygdala und dem orbito-frontalem Kortex Gehirnregionen, die Emotionen verarbeiten. Gleichzeitig waren die Gesichtsmuskeln aktiv und ahmten unwillkürlich die Mimik des Blickpartners nach, entsprechend des Phänomens der sozialen Ansteckung. Besonders bei warmen, freundlichen Emotionssignalen wie etwa Lächeln war dies der Fall. Uneindeutige Emotionen kurbelten das Hirn auf ganz andere Weise auf Hochtouren an. &#8220;Wird man direkt angesehen, löst dies oft Gedanken darüber aus, was der Gesichtsausdruck des anderen wohl bedeutet&#8221;, berichtet Schilbach.</p>
<p>War der Blick des gezeigten Agenten hingegen an eine andere Person gerichtet, war der Parallellappen des Gehirns an der Reihe, der unter anderem für räumliche Denkprozesse zuständig ist. &#8220;Bei der Beobachtung des Blickkontaktes anderer treten die Emotionen möglicherweise in den Hintergrund und die Verarbeitung fokussiert andere Aspekte, zum Beispiel wie sich die beiden sich Ansehenden zueinander verhalten&#8221;, erklärt der Wissenschaftler.</p>
<p><strong>Erfolgsgeheimnis von Second Life</strong></p>
<p>Als &#8220;interessant&#8221; wertet Schilbach die Tatsache, dass anthropomorphe, virtuelle Charaktere im Gehirn Zustände auslösen konnten, die denen von realen Personen sehr nahe kamen. &#8220;Die Wahrnehmung scheint ähnlich wie gegenüber einer realen Person abzulaufen.&#8221; Dies könne erklären, warum so viele Menschen bestimmte Medienformate wie etwa in Second Life ansprechend finden, so der Kölner Mediziner. Zu untersuchen sei, inwiefern virtuelle Realitäten auch therapeutisch nutzbar seien.</p>
<p>Allerdings legt die Forschung auch nahe, dass es bedeutsame Unterschiede zwischen medien-vermittelter und direkt-persönlicher Interaktion gibt. Wichtig sei das für therapeutische Settings. &#8220;Man kommt immer mehr ab von der Vorstellung, der Psychotherapeut sei nur eine dritte, unbeteiligte Person, und erkennt die emotionalen Beziehung zum Patienten als entscheidenden Erfolgsfaktor einer Therapie. Diese Beziehung erlaubt es dem Patienten, Dinge zu ändern, die Umgebung anders wahr zu nehmen oder sein Verhalten zu modulieren&#8221;, so Schilbach.</p>
<p>In der vermittelten Kommunikation über Telefon, Chat oder andere Medien sei es weit schwieriger, eine derart qualitative Beziehung aufzubauen. Das Resümee des Mediziners: &#8220;Die Arbeiten unterstreichen, dass Menschen soziale Wesen sind, für die der direkte Kontakt miteinander besondere Bedeutung hat.&#8221;</p>
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Aussender: <a href="http://pressetext.de/" target="_blank">pressetext.deutschland</a><br />
Redakteur:                        Johannes Pernsteiner </span></span></p>
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